Autor Thema: Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"  (Gelesen 4522 mal)

Heusinger

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 97
Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« am: 08. Dez. 2012, 16:42:16 »
Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"


Einleitung

Jeder, der die westdeutschen 80er und 90er mitbekommen hat, kennt ihn: Karstadt-Erpresser Arno Funke alias Dagobert. Sechs Jahre lang hat der Technik-Tüftler sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei geliefert. Die eine Seite waren dabei die Schäden, die er mit seinen Bomben in Kaufhäusern anrichtete. Die andere seine Gewitztheit, insbesondere bei Geldübergaben, wodurch er wie kein anderer Verbrecher der deutschen Nachkriegszeit zum Sympathieträger, ja geradezu Medienstar avancierte.

Ich persönlich brauchte etwas länger, um mit ihm warm zu werden.
Noch zu gut weiß ich, wie meine ohnehin schon überbesorgte Mutter dreimal überlegte, bevor sie mich ich in ein Kaufhaus ließ. Ich selber hatte auch Angst, gleichzeitig meldete sich aber der TKKG-geschädigte Möchtegern-Detektiv in mir. In seinem naiv-irrationalen Spannen auf Ermittlungsergebnisse stand für ihn nur dies fest: dass Dagobert böse war. Und schlau.
Bald kam Dagobert mal wieder in die Schlagzeilen, bald verschwand er wieder daraus, bis zu seiner Verhaftung 1994, die ich freudig entgegennahm.
Als ich ihn schon fast vergessen hatte, las ich, dass er im Knast für Eulenspiegel Cartoons zeichnet. Am Rande hörte ich von seiner Frau und Sohn, die mir natürlich leid taten. Kurz nach seiner Entlassung 2004 verfolgte ich einige Berichte und einen Fernsehauftritt bei Kerner. Sein bekanntgegebener IQ von 120 und – ohne Sprache - 145 verwunderte mich kaum. Darüber hinaus aber präsentierte sich Funke sehr menschlich. Ich hörte von seiner schweren hirnorganischen – wie er sagt, durch das Einatmen von Lösungsmitteln bei Lackiererarbeiten bedingten – Depression. Inzwischen war ich selbst durch körperliche und seelische Tiefen gegangen und konnte mich somit gut ihn ihn hineinversetzen.

Seine vielseitige Persönlichkeit hat mich seitdem immer wieder aufs Neue fasziniert.
Natürlich kann ich nicht gut heißen, was er getan hat. Aber ich habe ihn besser kennengelernt und irgendwie auch liebgewonnen. Vielleicht auch, weil er wie ich ein Kind Neuköllns ist.

Was bislang an mir vorbeigegangen war: Funkes krimineller Weg wurde bereits 1994 verfilmt, übrigens mit Cousin Klaus in der Rolle des Erpressers. In der Folgezeit hat Funke noch weitere Interviews gegeben; 2004 brachte er einen Karikaturband "Ente kross" heraus, in dem er seinen lästig gewordene Namenspaten aufs Korn nimmt, und spielte in einer englischsprachigen Reality-Show über Erpresser (The Heist) mit; 2007 präsentierte er ein multimediales Programm "Erbrechen lohnt sich nicht". Darüber hinaus hat er seine schon ältere Homepage (www.arno-funke.de) mit der Zeit erheblich erweitert, vor allem um biographische Details. Dies nur einige seiner öffentlichen Auftritte und Darbietungen in den letzten Jahren.

Von seinen vorliegenden Memoiren wusste ich längst, habe sie nun aber endlich in die Finger bekommen.

Da kein Co-Autor angegeben ist, gehe ich davon aus, dass Funke tatsächlich selbst zur Feder gegriffen hat.


Inhaltsangabe

Funke bewegt sich in zwei chronologischen Zeitlinien: Der Zeit vor der Verhaftung, wobei er sich auf die der mitursächlichen akuten Depression und schließlichen Tatausübung konzentriert. Hier erzählt er aus der Ich-Perspektive. Und der in Haft, als er das Buch schreibt. Dort nutzt er die Er-Perspektive. Durch Verhöre leitet er immer wieder gekonnt über.
Sein Dasein vor der Krankheit (triste Lebensverhältnisse in Neukölln, Langeweile in Familie und Schule…) streift er nur, allerdings ist hierüber auf der Homepage mehr zu lesen.

Das Hauptaugenmerk der Autobiographie liegt auf Funkes Erleben sowie seiner Wahrnehmung und Reflexion der Verbrechen. Dabei schreibt er höchst anschaulich und emotional, wird bisweilen – wofür er meist Gespräche mit Freund Lothar als Aufhänger nutzt – aber auch (insbesondere moral-)philosophisch.
Beachtung schenkt Funke überdies der Außenperspektive auf die Taten, so flechtet er in deren Schilderungen etliche Polizeiberichte und Zeugenaussagen mit ein, die Unterschiede der Sichtweisen illustrieren und manchmal auch für Erheiterung sorgen.

An Tatvorbereitung, –geschehen und -nachbereitung lässt er einen hautnah teilhaben. Dabei offenbart der Verbrecher mit dem so kalkulierten Image seine rationalen Überlegungen, aber auch seine psychische Labilität. Besonders kompliziert machen es ihm die Erkrankung und das Doppelleben, das er zu führen hat: Familie und Kollegen dürfen nichts über die erpresserischen Aktivitäten wissen.
Die Dramatik der Situation steht in den Tatdarstellungen eher im Vordergrund als Funktionsweise und technische Ausführung der Tatinstrumente. Wiewohl diese hinreichend beschrieben sind, um sich eine lebhafte Vorstellung davon zu machen.
Gleichzeitig wird die öffentlich zu Unrecht verlachte Ermittlungsarbeit der Polizei, die Funke durch Täuschungsmanöver und Hinhaltetaktiken gezielt verunsicherte, durchaus gewürdigt.

Im zweiten Erzählstrang bekommt man einen Einblick in die Zustände des Gefangenendaseins: die schrägen Typen, die dort herumlaufen, die juristischen Spitzfindigkeiten im Strafprozess (wo fängt z.B. eine Tat an und wo hört sie auf?), und Schikanen, denen insbesondere ein gesundheitlich angeschlagener Häftling ausgesetzt ist: z.B. nächtliche Weckrufe, angeblich um Funke am Selbstmord zu hindern, die ihn im Gegenteil nur noch mehr depressiv machten. Oder dutzende Vormelder, die im Krankheitsfall, sei er auch noch so akut und bedrohlich, erst einmal zu benachrichtigen sind.

Die Depression Funkes mit ihrer ganzen Lust- und Leblosigkeit, aber eben auch sehr starken Verstandesirritationen wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen scheint in seinen Ausführungen allgegenwärtig durch. Nach und nach machen ihn die Symptome arbeitsunfähig, ihm geht das Geld aus und er kommt so überhaupt erst auf seine zwielichtigen Gedanken, wodurch er in einen Teufelskreis rutscht. Was über seinem medialen Freibeuter-Ruf untergeht: Zweimal steht Funke kurz davor, sich das Leben zu nehmen. Erst hinter Gittern findet er nach massiver Medikation zu seiner alten Wahrnehmungsqualität zurück.

Nicht zuletzt erörtert Funke immer wieder sein Handeln.
Dabei bringt er zwar mildernde Umstände vor: Dass ihn ja die seelische und materielle Not getrieben habe. Dass das Böse im Allgemeinen, Eigennutz, Betrug und Gewalt im Speziellen, im Menschen selber begründet lägen und dies seine Schieflage mit bedingt habe. Dass es viel dickere Fische gebe, zum Beispiel in Politik und Wirtschaft.
Darüber hinaus beobachtet er an sich wohl einen, obschon leichten und flüchtigen, Rückgewinn an Lebenssinn und auch -freude durch den Nervenkitzel der Verfolgungsjagd.
Jedoch liegt es ihm fern, sich in Unschuld zu waschen. Schon – und gerade – während seiner zweifelhaften Karriere haben ihn laufend Gewissensbisse geplagt. Und die Popularität Dagoberts selbst in wohlsituierten Kreisen befremdet ihn eher als ihn zu beflügeln.


Diskussion

In diesem Buch kommt ein Vertreter einer naturgemäß wenig privilegierten, aber nichtsdestotrotz bedeutsamen gesellschaftlichen Gruppe zu Wort, der Straftäter, und dies auch noch zu seiner Straftat.
Eine Verantwortung, der Funke jedoch gerecht wird. Er betrachtet seine Verbrechen und das Strafmaß recht objektiv. Es kann kein Zweifel bestehen, dass Funke sich moralisch in Distanz zum Getanen immer befunden hat und auch zum Zeitpunkt seiner Aufzeichnungen (und später) noch befindet. Ja, er musste erst hinter Schloss und Riegeln landen, um aus dieser Erkenntnis praktische Konsequenzen zu ziehen. Aber er tut dies überzeugend. Wären alle Gesetzesbrecher wie er, gäbe es wohl weniger Rückfälle.
Etwas verwirrend vielleicht: In einem Zitat von 2009 (u.a. hier: http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Ex-Kaufhaus-Erpresser-Funke-ist-durch-mit-Dagobert) setzt sich Funke mit der Frage auseinander, ob er bereut, und kommt zu keinem eindeutigen Ergebnis. Er würde nicht noch einmal so handeln wollen, das sei das Entscheidende. Ich verstehe das jedoch eher so, dass er an diesem Punkt mit seiner Vergangenheit abschließen möchte als dass er sie verteidigt.
Dass es Funke in die Freiheit zieht, versteht sich natürlich von selbst. Aber mit siebeneinhalb Jahren hat er, wie ich finde, auch lange genug gebüßt. Generell bin ich mehr ein Verfechter von Verbrechensprävention denn von Strafen.
Zu wünschen wäre Funke manchmal ein freundlicheres und weniger fatalistisches Menschenbild – denn jeder von uns trägt sowohl Anlagen zum Guten als auch zum Bösen mit sich. Und es ist evolutionär durchaus sinnvoll und uns mitgegeben, die eigenen Fehler zu erkennen und wenn er das kann, können andere das auch.
Nichtsdestotrotz erreicht es Funke, dass ich mich mit ihm positiv identifiziere, obwohl ich nur bedingt mit ihm tauschen möchte.

Nebenbei heimst auch die Polizei Pluspunkte bei mir ein.
Sie erweist sich als mindestens genauso raffiniert wie Dagobert. Wenngleich ich mich natürlich frage, wie man einen zubetonierten Kanaldeckel übersehen kann. Aber abgesehen davon ist den Ordnungshütern nichts Größeres vorzuwerfen. Ja, ein so dichtes Beobachtungsnetz, wie sie es spannten, ist schon eine logistische Leistung.
Und sie gewinnt Sympathien durch ihren sensiblen, ja herzlichen Umgang mit dem Festgenommenen. Mit Nachlässigkeit oder Versagen hat das meines Erachtens nichts zu tun. Sondern kontrastiert z.B. angenehm mit Gewaltszenen aus dem Fußball, in denen Hooligans durch Beamte, die selbst auf Provokation aus sind, eher noch angeheizt werden.

Der Text ist wohlverständlich und eingängig gehalten, sowohl im Hinblick auf Sachinformationen als auch Emotionen, sowohl auf Konkretes als auch Abstraktes.
Handlungen und Atmosphären nehmen vor meinen Augen Gestalt an und das ist bei mir nicht  selbstverständlich, da von meinem kindlichen Vorstellungsvermögen doch viel verschütt gegangen ist.
Die situative Spannung vollzieht Funke derart geschickt nach, dass ich mich direkt hineingezogen fühle, obwohl mir die Abläufe im Groben bekannt waren.
Trotz des ständigen Hin- und Herblendens zwischen Tatzeitraum und Gefängnis geht nie die Orientierung verloren.
Komplexe Apparaturen und philosophische Denkansätze werden lesergerecht serviert.
Der Technikfreak würde sich vielleicht noch mehr an Erläuterungen zu Dagoberts Basteleien wünschen, jedoch verfährt Funke hier meines Erachtens genau richtig: geht er zu sehr ins Detail, könnte dies erstens schnell zu dröge und für den meisten Teil der Leser unverständlich geraten, zweitens ihn dem Vorwurf aussetzen, zur Nachahmung zu verhelfen oder sogar zu animieren.
Nebulös bleibt allein Funkes Gebrauch der grammatischen Personen. Denn wirklich zu sich – und damit zu seinem "Ich" - kommt er doch gerade eben erst in Haft und nicht etwa während der Taten. Da hält das Adrenalin ihn zwar wie oben ausgeführt auf Trab, er erwacht aber immer nur kurzzeitig aus seiner Starre und ist auch dann nicht vollständig klar im Kopf, zumal er sich in kritischen Augenblicken regelmäßig betrinkt. Ein Grund für die Ich-Form könnte im Bezug aufs Verhör liegen. Beim Lesen jedoch fällt der Wechsel der Personen gar nicht auf.

Trotz seiner Einfachheit ist das Buch stellenweise auch sehr nachdenklich und tiefsinnig. Man könnte sagen: Funke findet eine optimale Mischung zwischen beidem.

Selbiges gilt für das Verhältnis zwischen Ernsthaftigkeit und Humor. Funke ist sich des heiklen Stoffes (Sprengstoffanschläge, Depressionen…)  vollends bewusst und dennoch schafft er es, allem etwas Witziges abzugewinnen oder vielmehr, Witz und Ernst durch Selbstironie zu verbinden. Oftmals streut er auch Sarkasmus ein, ohne aber masseninkompatibel zu werden.

Man merkt, Funke schreibt den Unterhaltungsfaktor groß; dieser geht jedoch kaum auf Kosten der Authentizität. Auch wenn Einzelheiten wie die Gespräche mit Lothar manchmal etwas hollywood-mäßig zurechtgebogen wirken (und er mir unser Neukölln ein wenig beleidigt  ;)): Was Funke beschreibt, ist im Prinzip doch aus dem Leben gegriffen.
Dabei kommt ihm zu Pass, dass das Leben manchmal die beeindruckendsten Geschichten schreibt, aber er weiß das auch zu nutzen.

Einige Fragen bleiben:
Zuvorderst, welche Auswirkungen Funkes Auffliegen und Verhaftung auf sein Familienleben hatten, lediglich ist von einer Scheidung die Rede. Presseberichten entnehme ich Folgendes: die Scheidung wurde von seiner Frau Edna vorangetrieben, die von ihm enttäuscht ist, weil er sie hintergangen hat, jedoch ihm verzeiht, da keine Menschen durch ihn zu Tode gekommen sind. Der inzwischen 17jährige Sohn Christian vergibt Funke nicht nur, sondern empfindet zu ihm erstaunlicherweise mehr Nähe als zu seiner Mutter; er ist im Alter von neun Jahren zu ihm gezogen. Aus einer großen Homestory 1997, für die Edna von der Super-ILLU immerhin 91.000 DM kassierte (die sie selbst auch behalten durfte), dürfte noch einiges mehr zu erfahren sein; leider besitze ich den Artikel nicht.
Auch, welchen Hintergrund Funkes Depressionen tatsächlich haben. In der Biographie selbst äußert sich Funke hierzu nur sehr einsilbig und zumindest die Schwere des Ausbruches Ende der 80er führt er eindeutig auf seine Arbeit mit Lacken zurück. In einem Filmbeitrag (http://www.youtube.com/watch?v=QtzI3E-zbzc, ab ca. 10:30) erteilt ein betreuender Mediziner Auskunft über Funkes Lösungsmittelschäden: Danach ist an dessen Groß- und Kleinhirn Gewebeschwund nachgewiesen worden, womit sich Sprach-, Bewegungs- und Empfindungsstörungen erklären ließen. Kein Wort jedoch von Depressionen.
Und wie es Funke jetzt geht. Dem Vernehmen nach gut und ich habe nichts darüber herausgefunden, ob Beschwerden zurückgeblieben sind.
Dann, was Funke über die Jahre mit dem erpressten Geld angestellt hat, dass es ihm so schnell zerrann. Meist zwar gingen ihm die Pakete durch die Lappen oder er wurde mit Papierschnipseln abgespeist, doch kamen immerhin 504.000 DM an. Er spricht von Reisen, Wohnungsrenovierung, kostenaufwendigen Tatvorbereitungen – so ersteht er einmal ein ausrangiertes Nachtsichtgerät des russischen Militärs für 1.000 DM. Aber ist das wirklich alles?
Indes hat Funke auch eine Privatsphäre und ich verstehe, dass er manches Geheimnis für sich behält.


Gesamtfazit

Wer sich über Fall Dagobert schlau machen will, ist mit Funkes Autobiographie gut bedient. Mir, der ich schon vorinformiert bin, hat sie sicherlich keine sensationellen Neuigkeiten geboten.
Dennoch habe ich sie mit Genuss gelesen; vor Funkes schriftstellerischem Talent ziehe ich den Hut. Dieses hat er zwar schon in kleineren Lebensberichten und Glossen angedeutet, aber nie so zum Ausdruck gebracht wie hier.
Nun warte ich auf einen ähnlichen Erinnerungsbericht seitens der Polizei als Antwort. Falls der jemals kommt. Sonst hätte Dagobert hier doch den Punktsieg davongetragen.
« Letzte Änderung: 15. Dez. 2012, 02:58:01 von Heusinger »
OK, let's leave the cat town together!

Matt Broetchen

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.718
  • "Auf rauhen Pfaden dem Himmel entgegen!"
    • Mett Broettchen
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #1 am: 10. Dez. 2012, 09:45:24 »
Das Buch ist eine gute Option, ich hatte es schon mal in der Hand, hab es auch angefangen zu lesen, musste es aber leider unterbrechen weil mir das Buch nicht mehr zur Verfügung stand.
Der vorhergehende Artikel ist aber ein Anreiz sich das Buch wieder zu beschaffen und es zu lesen.
Wenn mich die Donner des Todes begrüßen,
wenn meine Adern geöffnet fliessen,
dir meinem Gott ergebe ich mich,
Walvater Odin ich rufe dich!!!

Helluo Librorum

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.822
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #2 am: 10. Dez. 2012, 10:04:50 »
Woher kommt mir dieses Buch nur so bekannt vor?  ;D

Da könnte ich es ja fast schon bereuen, dass ich mich nicht doch selbst an diese Buchempfehlung gewagt habe.  ;)

Ich werde das Buch jetzt, wo es wieder in meinem Besitz ist, sicherlich mal demnächst selbst lesen. Arno Funke ist schon ein sehr interssanter Mensch mit einer faszinierenden Geschichte und kommt für einen Verbrecher höchst sympathisch rüber.
« Letzte Änderung: 10. Dez. 2012, 10:12:20 von Helluo Librorum »
"Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill


Heusinger

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 97
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #3 am: 10. Dez. 2012, 18:47:43 »
Ich undankbarer Stoffel verneige mich ehrfürchtigst vor dem Kollegen, der mir dieses literarische Kleinod zugänglich machte! ;)
OK, let's leave the cat town together!

Matt Broetchen

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.718
  • "Auf rauhen Pfaden dem Himmel entgegen!"
    • Mett Broettchen
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #4 am: 11. Dez. 2012, 10:30:36 »
Woher kommt mir dieses Buch nur so bekannt vor?  ;D

Da könnte ich es ja fast schon bereuen, dass ich mich nicht doch selbst an diese Buchempfehlung gewagt habe.  ;)

Ich werde das Buch jetzt, wo es wieder in meinem Besitz ist, sicherlich mal demnächst selbst lesen. Arno Funke ist schon ein sehr interssanter Mensch mit einer faszinierenden Geschichte und kommt für einen Verbrecher höchst sympathisch rüber.


Ich würde mir das Buch gerne mal ausleihen, vieleicht schaff ich es dann entlich mal das Buch zum Ende zu bringen!^^
Wenn mich die Donner des Todes begrüßen,
wenn meine Adern geöffnet fliessen,
dir meinem Gott ergebe ich mich,
Walvater Odin ich rufe dich!!!

Helluo Librorum

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.822
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #5 am: 11. Dez. 2012, 12:38:03 »
Woher kommt mir dieses Buch nur so bekannt vor?  ;D

Da könnte ich es ja fast schon bereuen, dass ich mich nicht doch selbst an diese Buchempfehlung gewagt habe.  ;)

Ich werde das Buch jetzt, wo es wieder in meinem Besitz ist, sicherlich mal demnächst selbst lesen. Arno Funke ist schon ein sehr interssanter Mensch mit einer faszinierenden Geschichte und kommt für einen Verbrecher höchst sympathisch rüber.


Ich würde mir das Buch gerne mal ausleihen, vieleicht schaff ich es dann entlich mal das Buch zum Ende zu bringen!^^

Ich habe es, nachdem Sören es mir zurückgegeben hat, wieder bei Booklooker angeboten und es wurde heute bestellt. Daher kann ich es dir leider nicht leihen. Aber wenn du dich mal für etwas anderes aus meinem Fundus interessieren solltest, tue ich das natürlich gerne. Einen großen Teil meiner Bücher findest du ja dort, den Link zu meinem Profil kann ich dir gerne geben.
« Letzte Änderung: 11. Dez. 2012, 14:22:36 von Helluo Librorum »
"Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill


Astrid

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.304
  • Astrid Schubert (WTM)
    • Werkstatt-Treff Mecklenheide e. V.
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #6 am: 12. Dez. 2012, 18:41:56 »
Hallo Heusinger,

herzlichen Glückwunsch, die Buchbesprechung ist dir gelungen.
Gut geschrieben, interessant berichtet und neugierig gestimmt, was will man mehr!
Ich möchte dieses Buch nun auch unbedingt lesen.
Vielen Dank!

Viele Grüße

Astrid
Carpe Diem! Forever Werk!

Astrid

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.304
  • Astrid Schubert (WTM)
    • Werkstatt-Treff Mecklenheide e. V.
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #7 am: 12. Dez. 2012, 18:45:41 »
Hallo Helluo Librorum,

das ist genau das, was ich gerade auch dachte, ist es aber nicht bei vielen "Verbrechern" so, dass die, wenn die über sich schreiben sympathisch herüberkommen?

Ich denke du hast schon mindestens ... wenn nicht noch mehr Bücher gelesen, was sagst du?

Und was bedeutet eigentlich dein Name?

Viele Grüße

Astrid
Carpe Diem! Forever Werk!

Helluo Librorum

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1.822
Antw:Arno Funke, "Mein Leben als Dagobert"
« Antwort #8 am: 13. Dez. 2012, 07:40:25 »
Hallo Helluo Librorum,

das ist genau das, was ich gerade auch dachte, ist es aber nicht bei vielen "Verbrechern" so, dass die, wenn die über sich schreiben sympathisch herüberkommen?

Ich denke du hast schon mindestens ... wenn nicht noch mehr Bücher gelesen, was sagst du?

Und was bedeutet eigentlich dein Name?

Viele Grüße

Astrid

Ich habe schon vor meinem 18. Geburtstag sicherlich an die 500 Bücher gelesen, meine Vorliebe für Comics und Groschenromane sind dabei noch nicht einmal mit eingerechnet.

Alleine die Bücher von "Die drei Fragezeichen", "TKKG", "Der kleine Vampir" und "Was ist was" waren zusammen ja schon mehr als 100 Bücher, die ich als Kind / Jugendlicher regelrecht verschlungen habe.

Für die Schule habe ich auch locker noch einmal ca. 200 Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen und komplett gelesen.

Ich habe auch sehr früh mit Büchern von Stephen King begonnen, da kam ja auch noch einiges hinzu.

Stand heute sind es auf jeden Fall mehr als 2.000 Bücher, da ich ja auch wirklich jeden Tag lese.

Mein Pseudonym ist die lateinische Umsetzung deines damaligen Namensvorschlags "Bücherwurm".

Aber ich bin ja erst 33 Jahre alt, da kommen also noch viele tolle Bücher dazu!

:)
« Letzte Änderung: 13. Dez. 2012, 07:46:41 von Helluo Librorum »
"Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill